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Das leuchtende Kunstwerk des Suize-Tals

Dynamische Beleuchtung des Viaduktes von Chaumont
Das Viadukt von Chaumont im französischen Departement Haute-Marne zählt zu den beeindruckenden Bauwerken des 19. Jahrhunderts. Ein großartiges Kunstwerk aus Ziegeln und vor Ort behauenem Kalkstein, das wie eine durchbrochene, riesige Steinwand das Tal der Suize überspannt. Die 654 Meter lange und 53 Meter hohe, dreistöckige Bogenbrücke basiert auf insgesamt 50 Bögen, von denen einige eine Höhe von 50 Metern erreichen. Das 1856 erbaute, 1944 teilgesprengte und in den Folgejahren wieder stilgerecht aufgebaute Monument diente zunächst ausschließlich dem Eisenbahnverkehr. Es spielt bis in die Gegenwart eine zentrale Rolle für die Eisenbahnstrecke Paris-Basel.
 
Über Jahrzehnte verschwand die Brücke im Dunkel der Nacht, denn eine Nutzung durch die Einwohner der Stadt Chaumont war nicht vorgesehen. Dies änderte sich durch die Partnerschaft der Stadt mit der Ineo GDF-Suez, ein international tätiger Energieversorgungs-Konzern mit Sitz in der Nähe von Paris. Ziel war es, die imposante Brücke und die Konturen ihrer zahlreichen Bögen und Pfeiler auch für Fußgänger erlebbar zu machen, die Bauweise des Viaduktes voll zur Geltung zu bringen. Mehr als 400 LED-Leuchten mit einem äusserst geringen Verbrauch von insgesamt 18KW/h meisseln heute das Viadukt aus dem Dunkel der Nacht heraus und schenken dem Tal der Siuze und der Stadt Chaumont ein Licht- und Architekturerlebnis höchster Güte.
 
LED-Strahler des Typs MaxiWoody betonen die Konturen der Bögen und Pfeiler mit variierenden Lichtstärken. Das bewirkt den Eindruck einer sanften Bewegung und betont den Eindruck von der Leichtigkeit des Bauwerks. Der Gehweg auf der ersten Ebene der Brücke hingegen wird mit einer geschickt abgestimmten Lichtinszenierung durch Leuchten des Typs Linealuce-LED ausgeleuchtet. Die mit einer RGB-Lichtsteuerung ausgestatten Leuchten erzeugen jeden Tag eine neue Lichtfarbe, die sich alle 15 Minuten mit der Farbe des nächsten Tages mischt. Am Wochenende vereinen sich alle Farben zu einem dynamischen Farbtunnel. Die zweite Ebene der Brücke ist dem Eisenbahnverkehr vorbehalten und wird ständig in ein blaues Licht getaucht, erzeugt von den LED-Strahlern iPro.
 
Verändernde Lichtfarben und Lichtstärken bewirken einen dynamischen und lebendigen Eindruck der Brücke, die dem Betrachter eine immer wieder neue Wahrnehmung dieser einmaligen Architektur ermöglicht.

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Lichttechnisches Projekt: Jean-François Touchard
Installation: Ineo GDF Suez
Fotos: Didier Boy de la Tour, Richard Pelletier


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