Holophane

Starkes Licht für Stahlkocher

Leistungsstarke und wartungsarme Beleuchtungsanlage für die größte Schienenfabrik Europas
Die Voestalpine AG ist ein weltweit agierender Stahlkonzern mit Sitz in Linz. Der Konzern ist in 60 Ländern vertreten und verfügt über 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Rund 46.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von rund 12,06 Mrd. EUR. Im Stahlwerk Donawitz, ein Stadtteil von Leoben, erzeugen zwei hochmoderne Hochöfen rund 1,5 Millionen Tonnen Roheisen pro Jahr, von denen der größte Teil zu Eisenbahnschienen verarbeitet wird. Damit ist die Hütte Donawitz die größte Schienenfabrik Europas. In den bis zu 40 m hohen Werks-, Fabrikations- und Lagerhallen mussten die vorhandenen, hoch gelegenen HQL-Leuchten ersetzt werden, da deren Leistung wegen der im Laufe der Jahre angeschwarzten Reflektoren stark nachgelassen und die Lampen an Leuchtkraft verloren hatten. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungs-Anlagen für die Industrie- und Produktionsbeleuchtung wurde Holophane mit der Erneuerung des Beleuchtungskonzeptes beauftragt.
 
Die Planung der Beleuchtungsanlage musste insbesondere zwei prägende  Umgebungsfaktoren berücksichtigen: Die enorme Lichtpunkthöhe von bis zu 40 Metern und die sehr eingeschränkten Möglichkeiten der regelmäßigen Wartung und Reinigung der Leuchten. Daraus ergaben sich die wesentlichen Anforderungskriterien an die Beleuchtungsanlage: Neben ihrer hohen Ausgabeleistung eine genaue und kontrollierte Lichtverteilung zur Vermeidung von Energieverschwendung und ein sich selbst reinigender Reflektor mit niedriger elektrostatischer Aufladung, um Rauch-, Ruß- und Staubpartikeln im Sinne eines hohen Wirkungsgrades möglichst wenig Angriffs- und Haftungsfläche zu bieten. Zum Einsatz gelangten Leuchten des Typs Prismpack / Giant Prismpack, die speziell für hohe Lichtpunkte entwickelt wurden und eine breite Palette an Beleuchtungsoptionen und Reflektortypen für eine optimale Lichtverteilung zur Verfügung stellen. Ausgestattet mit 400W und 1000W starken Halogen-Metalldampflampen und einer in Abstand montierten, belüfteten Steuerungsanlage konnte die erforderliche Beleuchtungsstärke mit einer minimalen Anzahl von Leuchten für ein Optimum an Energieeffizienz erreicht werden. Einen wesentlichen Beitrag leistet hierbei die einzigartige Reflektortechnik, bestehend aus einem äußeren Alu-Gehäuse und einem innere Borsilikat-Prismenglasreflektor.

Das Herstellungsverfahren der in einer eigenen Glashütte in Newark/Ohio hergestellten Reflektoren wird seit über einhundert Jahren permanent optimiert und verfeinert und gilt als die Kernkompetenz von Holophane. Der Herstellungsprozess der Glasreflektoren ist zwar kompliziert, aufwendig und erfordert viel technisches Know-How, die Lichtausbeute aber liegt weit über der einfacher Alu- oder Acrylreflektoren, womit sich erhebliche Einsparungspotentiale beim Energieverbrauch über die wirtschaftliche Nutzlebensdauer der Leuchten ergeben. Verstärkt werden Effizienz und Lebensdauer zudem durch den selbst reinigenden Venturi-Effekt der Reflektoren: Ähnlich wie bei einem Kamin zieht die durch die Leuchte erzeugte Hitze unten Luft an, diese strömt durch den Reflektor und verlässt ihn oben wieder. So bleiben die Reflektoren mit ihrer haftarmen Oberfläche auch in anspruchsvollen, stark staub- und schmutzbelasteten Betriebsumgebungen lange sauber, äußerst wartungsarm und wirkungsvoll.    

www.holophane.de
 
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